REITs als Instrument zum Outsourcing
REITs sind ideal dafür geeignet um Betriebsimmobilien oder öffentlich genutzte Immobilien zu veräußern. Die Immobilien werden in einem REIT an Börse gebracht, und das in den Immobilien gebunden Kapital wird freigesetzt.
In Deutschland liegt die Quote an betrieblich genutzten Immobilien, die sich im Eigentum des Betriebs befinden, im Vergleich zu den USA sehr hoch. 70 Prozent der besagten Unternehmen
befinden sich hierzulande noch im Eigentum des jeweiligen Unternehmens. In den USA liegt die Quote nur bei rund 30 Prozent. Grund dafür sind in Deutschland vor allem stille Reserven, die in den Immobilien schlummern und bei der Veräußerung steuerlich erfasst werden würden.
Durch die Einführung von REITs in Deutschland wird sich das Outsourcing von Immobilien in Deutschland jedoch in Zukunft verstärken. Grund dafür ist z. B. die bis Ende 2009 geltende “Exit Tax” Regelung, die die Veräußerung von Immobilien in REITs steuerlich begünstigt, sollten sie mindestens fünf Jahre im Betriebsvermögen gewesen sein. Die Vergangenheit zeigte bereits einige große Transaktionen. Zu nennen wären hier die Deutsche Bank und Karstadt Quelle.
Auch die in der öffentlichen Hand befindlichen Immobilien werden durch die Einführung von REITs Investment-Immobilien geeignet. Denkar ist alles, von Verwaltungsgebäude und Wohngebäuden bis hin zu Gefängnissen (als Spezial-Immobilien), die in REITs auftauchen können.
