Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds sind Beteiligungsgesellschaften. Sie treten meist in der Form einer Kommanditgesellschaft in Erscheinung. Kapitalanleger spielen dabei in die Rolle der Kommanditisten. Das heißt, sie sind Mitgesellschafter und haften mit ihrer vollen Kapitaleinlage. Die Gelder, die ein geschlossener Immobilienfonds einsammelt werden in ein konkretes Vorhaben investiert. Diesen kann beispielsweise ein Bürokomplex, ein Einkaufscenter oder ein Freizeitpark sein. Zusätzlich zum Eigenkapital der Kommanditisten wird meist noch Fremdkapital aufgenommen, um die Eigenkapitalrendite zu erhöhen.

Geschlossene Immobilienfonds sind in der Regel auf Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren ausgelegt. Eine vorzeitige Rücknahme durch die Beteiligungsgesellschaft ist in der Regel nicht vorgesehen. Jedoch können die Anteile über einen Zweitmarkt weiterverkauft werden.